Lean Management und Wertstromdesign III

Mit Wertstromdesign optimieren Firmen ihre Produktionsflüsse und sparen Zeit und Geld

zurück zu Teil II <<

Die Future State Map

Das erleichtert den nächsten Schritt beim Wertstromdesign, die Zeichnung der Future State Map. Dabei handelt es sich um die Lean-Vision eines Ideal-Zustandes. Sie beschreibt die Produktion bei einem kontinuierlichen Fluss mit möglichst wenigen nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten und dient dazu, die Verbesserungsaktivitäten festzulegen und den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.

In vielen Fällen ist zur Umgestaltung für die Fließproduktion die Einrichtung eines so genannten Supermarktes notwendig. Dabei handelt es sich um ein Lager, aus dem Teile nur bei Bedarf entnommen werden im Gegensatz zum so genannten Versand, bei dem die Werksstücke nach der Push-Methode von einer Arbeitsstation zur nächsten wandern.

Nach dem Anlegen einer Future State Map gilt es, einen Aktivitätenplan zu entwickeln. In ihm wird festgelegt, welche Schritte nötig sind, um vom Ist- zum Soll-Zustand zu kommen.

Nach Berechnungen von James P. Womack, einem der führenden Lean-Experten, führt eine Reduzierung der Durchlaufzeit auf ein Viertel zu einer Steigerung der Produktivität um 50 Prozent sowie einer Reduzierung der Kosten um 20 Prozent.

Natürlich ist nach jeder Runde Wertstromdesign noch eine weitere Steigerung möglich. Dann beginnt der Optimierungsprozess von vorne und eine neue Current State Map entsteht. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

 

Tipps und Fragen für Leanprofis

Wertstromdiagramm einer Arbeitsgruppe auf dem Tisch.

Ordentlich und sauber gestaltetes Wertstromdiagramm von mehr als 5 m Breite.

Sie sind bereits ein Lean/Wertstromdesign Profi?

Sie sind durch die Fertigung gegangen und haben das Wertstromdiagramm gezeichnet. Es sieht großartig an der Wand/Flipchart/Tisch aus, aber nun:

  • Wie präsentieren Sie Ihre Ergebnisse dem Management?
  • Wie aktualisieren Sie Ihre Ergebnisse und erhalten Leserlichkeit undVerständnis?
  • Wie nehmen Sie Berechnungen vor und fahren daraus Statistiken?
  • Wie teilen Sie Ihre Resultate mit den Kollegen, evtl aus anderen Abteilungen/ Unternehmensbereichen/Ländern?
  • Wie Führen Sie Diskussionen, Freigabeerteilungen darüber, unternehmensübergreifend, ausserhalb der Arbeitsgruppe?
  • Wie stellen Sie sicher, dass jeder basierend auf derselben Version arbeitet?
  • Wie steht es um die Leserlichkeit? Kann jeder Ihre erarbeiteten Resultate lesen und verstehen?
  • Sie arbeiten mit Post-it. Werden diese ewig an derselben (korrekten) Position an der Wand hängen bleiben?

Dann sollten Sie mal die Lean Funktionalitäten des iGrafx Flowcharters testen. Renommierte Lean Institute nutzen und empfehlen dies.

Lean Manufacturing - nutzen Sie die Vorteile und Stärken der der iGrafx Programme und erfahren Sie hier mehr über die iGrafx Produktpalette...

zurück zu Teil II <<